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Samstag, 23. Mai 2015

3. Tag: Alabama Hills - Steine, nichts als Steine

Die Nacht war für uns wieder recht früh zu Ende, um viertel vor fünf waren wir schon wieder hellwach. Machte aber nichts, wir haben dann schon mal in Ruhe geduscht, uns fertig gemacht und gefrühstückt.

Gegen viertel nach sieben haben wir ausgecheckt und sind in die Alabama Hills gefahren, das war quasi direkt um die Ecke.


Zuerst sind wir den South Loop gefahren, der Weg ist komplett geteert und es ist wirklich beeindruckend, das auf einmal "plötzlich" hinter einer Kurve die lustigen Steinchen auftauchen.



Wir haben dann unser Auto an einer günstigen Stelle geparkt und sind ein bißchen durch die Gegend gelaufen.



Das Wetter war noch recht gut, nur über den Bergen hingen einige Regenwolken, die uns aber nicht gestört haben.







Nachdem wir nochmal kurz zurück nach Lone Pine gefahren sind um zu tanken, ging es weiter zum nördlichen Loop, der sogenannten "Movie Flat Road", Auf dem Weg dorthin passiert man noch diesen lustigen Gesellen "Face Rock":


Nach kurzer Zeit kommt dann die Einfahrt auf die unbefestigte Movie Road. Hier hat uns vor allem der "Möbius Arch" interessiert, vom Parkplatz aus ist es eine recht kurze Wanderung zum besagten Arch.


Als erstes kann man aber aus der Ferne den "Heart Arch" sehen:



Aus der Nähe sieht der übrigens gar nicht mehr aus wie ein Herz und ist eher unspektakulär. Wenn man sich an der Abzweigung direkt am Heart Arch nach rechts hält, dann kann man auch noch den "Behind the Heart Arch" finden:


 Wendet man sich an der Gabelung nach links, dann kommt man zum Moebius Arch:



Bei idealen Wetterbedingungen kann man durch den Moebius Arch guckend die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada sehen. Heute allerdings hingen dort dicke Wolken, die Sicht war stark eingeschränkt.

Hinterm Moebius Arch versteckt sich noch ein "liegender glatzköpfiger Riese", so zumindest sieht es für uns aus:


Geht man daran vorbei kommt man zum "Lathe Arch":


Und unterwegs kann man auch einige lustige Kakteen finden:



Wir sind dann noch die Movie Road bis zum Ende gefahren, wo sie wieder auf die 395 trifft. Von dort aus ging es für uns dann Richtung Exeter, Kalifornien, unser heutiges Tagesziel und Ausgangspunkt für den morgigen Besuch im Sequoia Nationalpark. 

Einen kurzen Zwischenstopp haben wir dann noch im Tulare Outlet eingelegt, das ist zwar nur ein ganz kleines Outletcenter, aber trotzdem waren wir sehr erfolgreich:



Ok, ich gebe zu, ICH war etwas erfolgreicher als Marco, ihm gehört nämlich nur ein Paar Schuhe aber ich prophezeie, dass es sicher nicht das letzte sein wird auf dieser Reise ;-)

Ebenfalls im Outlet haben wir uns endlich mal die berühmten und genialen Äpfel von der Rocky Mountain Chocolate Factory mitgenommen. Nun sind wir schon zum 8. Mal in den USA und haben noch nie diese Äpfel probiert, nun wurd's aber auch Zeit.



Einmal den "Avalanche Apple" in Karamell getaucht, mit Rice Krispies, Marshmallows und Chocolate Chips umhüllt und dann noch mit einer Glasur aus weißer Schokolade und Peanutbutter. Ich war im Obsthimmel! :-)

Marco hatte den Klassiker "Rocky Road" umhüllt mit Karamell, Walnüssen, Marshmallows und einer Glasur aus Milchschokolade und weißer Schokolade. 

Was soll ich sagen, es ist Obst, also muss es doch wohl auch gesund sein??

Jetzt werden wir noch ein bißchen Lektüre für den morgigen Tag studieren und dann ist's auch schon wieder Zeit fürs Bett. 

Bis dahin, 




Freitag, 22. Mai 2015

2. Tag: Death Valley - und es war hot

In der ersten Nacht haben wir tatsächlich relativ lange geschlafen und sind erst gegen 5 Uhr wach geworden. Ich hätte auch durchaus noch ein paar Stunden dranhängen können, aber Marco war hartnäckig ;-)

Frühstück gab es hier im Hotel zum Glück schon ab 6 Uhr und das war sogar richtig gut.



Danach sind wir dann zum nächstgelegenen Wal Mart und haben uns mit der Grundausrüstung versorgt, sprich Kühltasche, Wasser, ein paar Lebensmittel und Co.


Weiter ging es dann auf direktem Wege zum Death Valley. Die Temperaturen waren in den Morgenstunden noch recht angenehm, aber das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern.



Unser erster Anlaufpunkt war Dantes View. Wir waren zwar schon mal im Death Valley vor ein paar Jahren, aber irgendwie hatten wir es nicht bis dorthin geschafft. Von hier aus bekommt man eigentlich den besten Blick auf das Death Valley und kann unter anderem auf das Badwater Basin schauen, was sich 822 Meter unter dem Meeresspiegel befindet.









Man glaubt es kaum, aber auch in der ödesten Einöde wachsen Blümchen ;-)


Inzwischen zeigte das Thermometer im Auto schon weit über 80 Fahrenheit, es waren knapp 30 Grad.

Nächster Stopp war der Zabriskie Point.




Um die Mittagszeit gab es dann ein kleines Mini-Picknick an der Furnace Creek Ranch.


Den Jahrespass für den Nationalpark haben wir uns im Visitor Center auch noch eben besorgt und dann ging es nochmal zurück nach Badwater.





Von oben sah das Ganze ein bißchen beeindruckender aus und da es inzwischen knapp 40 Grad sind, machen wir uns nach ein paar Fotos wieder auf den Rückweg.

Unser Flitzer


Und zum Schluss sind wir dann noch den Artist Drive gefahren, den kannten wir nämlich auch noch nicht.








Seit heute Abend sind wir nun in Lone Pine, dort verbringen wir die Nacht und morgen früh geht es nochmal in die Alabama Hills bevor wir uns in Richtung Sequoia Nationalpark aufmachen.

Abgestiegen sind wir im "Dow Villa Motel", das liegt zentral mitten im Ort.






Zum Abendessen haben wir uns nicht besonders weit fortbewegt, das gab es direkt nebenan bei "The Grille"


War auf jeden Fall sehr lecker und nun werden wir todmüde ins Bett fallen. Der Jetlag lässt noch ein bißchen grüßen, aber immerhin habe ich bis halb zehn durchgehalten ;-)