Heute sollte also der große Tag sein, Jonahs und vor allem auch unser erster Tag in einem Vergnügungspark in den USA. Nach einiger Recherche haben wir uns für Disneys Magic Kingdom entschieden, da - angeblich - der Park auch für die ganz Kleinen schon interessant sein soll.
Vorweg muss man ja sagen, dass es sicher Hunderte Leute gibt, die sich fragen, wie man überhaupt auf die glorreiche Idee kommen kann mit einem knapp 1,5 jährigen Kind nach Disneyworld zu gehen, dann gibt es aber die anderen Hundert die einem sagen, dass das auch bei den Kleinen einen prägenden Eindruck hinterlassen wird... Was solls also, probieren wir es aus.
Mal wieder etwas später als eigentlich geplant sind wir heute früh in die Gänge gekommen, und das obwohl wir natürlich früh genug wach waren (#teamfünfuhrlässtgrüßen).
Auf dem Weg zur magischen Welt standen wir zum Glück ein bißchen im Stau, so dass Jonah ein wohlverdientes Schläfchen halten konnte.
Nachdem wir uns nach kurzem Überlegen für das "Preferred Parking" entschieden haben und dafür dann direkt mal 40$ statt 20$ bezahlt hatten, ging es auch "schon" los. Die nächste Warteschlange grüßte uns am Ticketschalter. Schön in der Sonne bruzzeln, besonders schnell ging es leider auch nicht voran. Jonah wurde zunehmend ungehaltener.
Irgendwann hatten wir es aber geschafft... also auf zum Eingang... ach nee... da war ja noch was... erst muss man sich entweder mit der Monorail oder mit der Fähre zum Magic Kingdom bringen lassen. Was natürlich wiederum mit einer Warteschlange verbunden war.
Wir haben uns für die Bootsfahrt entschieden, da haben wir wenigstens etwas Fahrtwind abbekommen.
Und dann war es endlich soweit, wir waren im magischen Königreich angekommen.
Und eigentlich war hier nur eins zu sehen: Lauter Menschen, Unmengen, Massen, einfach unfassbar viel Volk auf einem kleinen Raum.
Ach ja... und Weihnachtsdeko.
Nachdem Jonah auf dem Hauptplatz ein kleines Tänzchen gewagt hat, war er auch erst kaum zu bremsen, er wollte am Liebsten überallhin und das gleichzeitig und am Liebsten alleine.
Es war also etwas anstrengend ihm die ganze Zeit hinterherzulaufen und aufzupassen, dass er nicht von einem Buggy oder motorisierten Gehwagen (oder wie auch immer man die Teile nennt, die sich die faulen Menschen am Eingang leihen um auch ja nicht durch den Park laufen zu müssen) plattgefahren wird.
Irgendwann hat er dann auch gestreikt und lag im Tomorrowland auf dem Boden. Ok... war dann halt so.
Das Thema "Fahrgeschäfte" hatten wir für uns schon ziemlich schnell abgehakt, 30 oder sogar 50 Min. Wartezeit sind mit Kleinkind einfach utopisch, oder sagen wir es mal so, wenn es nicht gerade schläft oder man es am Eingang abgibt, dann ist es utopisch.
Ab und zu sind wir dann in einen der klimatisierten Shops geflüchtet, da war es wenigstens einigermaßen ruhig und nicht so heiß.
Nach knapp 3 Stunden haben wir dann die Reißleine gezogen, ein total überfordertes Kleinkind in der Hitze + genervte Eltern = Abfahrt!
Das war ein kurzer erster Auftritt in der Disneywelt, unterm Strich haben wir vermutlich genauso lange in Warteschlangen verbracht wie wir letztendlich effektiv dort waren.
Was lernen wir also daraus: Vergnügungspark und Menschenansammlungen sind einfach nicht unser Ding, und das hat auf Jonah wohl abgefärbt, auch er ist lieber draußen in der Natur, wo er seine heißgeliebten Blätter und Eicheln und was nicht alles aufsammeln kann.
Wenigstens sind wir dank der frühen Abreise dann doch noch in den Genuss gekommen unsere Poolanlage hier im Beach Club zu benutzen.
Damit konnten wir Jonah wieder etwas friedlich stimmen, später ging es noch kurz zum Super Target um die Ecke und zum Abendessen haben wir uns eine Pizza in den Ofen geschoben.
Jetzt freuen wir uns darauf, dass wir morgen endlich den Großraum Orlando verlassen dürfen und an die beschauliche Golfküste nach Naples fahren.
Fazit: Wer auch immer anderen Menschen den Tipp gibt, dass man mit kleinen Kindern (also unter 3) getrost ins Disneyland spazieren gehen kann, der gehört gefoltert! Gut, sagen wir mal so, wenn man ein absolut braves und pflegeleichtes Kind hat (unseres ist eigentlich pflegeleicht), und besagtes Kind immer artig an der Hand läuft und nie weiter als 50cm von Mamas und Papas Seite weicht, und dann noch geduldig 50 Min in der Schlange wartet um ein Karussell fahren zu dürfen, dann... ja DANN kann man auch mit unter 3jährigen dort seine Zeit "entspannt" verbringen. Für uns ist das Thema auf jeden Fall für die nächsten 18 Jahre durch.
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Dienstag, 14. November 2017
Samstag, 11. November 2017
2. Tag - Happy Veterans Day (oder auch Happy Shopping Day)
Nachdem wir also um viertel nach neun ins Land der Träume verschwunden sind war die Nacht auch leider schon gegen viertel vor vier (plus minus ein paar Minuten) beendet. Jonah war der Meinung es reicht und ist fröhlich durchs Bett geturnt. Wir haben dann noch ein paar Anläufe unternommen ihn zum schlafen zu bewegen, aber das war leider nicht erfolgreich.
Also was solls... das Frühstücksbuffet öffnet schon um 5:30, dann kann man das auch direkt voll ausnutzen.
Das Frühstücksbuffet war in unserem Zimmerpreis inkludiert, dafür war es auch wirklich gut. Der Kaffee schmeckte außergewöhnlich gut und Jonah war begeistert von den Pancakes.
Vom Hotel aus waren wir relativ flott am Rental Car PickUp und konnten uns dank "Skip the Counter" Registrierung eine Schlange bei Alamo sparen und direkt zur Choiceline durchlaufen. Wir haben uns wieder für einen Midsize SUV entschieden, die Auswahl war allerdings eher eingeschränkt, es standen ca. 4 Nissan Rogue, 1 Jeep und ein Kia Sportage zur Debatte, geworden ist es dann der Kia.
Von dort ging es dann direkt in die Orlando Premium Outlets Vineland Ave. Dummerweise war uns nicht ganz klar, dass heute Veterans Day ist, daher war das Center zum späteren Zeitpunkt doch sehr gut gefüllt. Scheint fast so, als wäre Shopping die liebste Feiertagsbeschäftigung der Amerikaner. Aber wer will es ihnen übelnehmen ;-)
Wir haben auch das ein oder andere gefunden, Fotos davon gibt es evt. morgen, jetzt sind wir tatsächlich zu müde alles auszupacken.
Im nächsten Publix Supermarkt haben wir uns dann unser Abendessen besorgt und sind weitergefahren zu unserem Condo in Kissimmee.
Also was solls... das Frühstücksbuffet öffnet schon um 5:30, dann kann man das auch direkt voll ausnutzen.
Das Frühstücksbuffet war in unserem Zimmerpreis inkludiert, dafür war es auch wirklich gut. Der Kaffee schmeckte außergewöhnlich gut und Jonah war begeistert von den Pancakes.
Vom Hotel aus waren wir relativ flott am Rental Car PickUp und konnten uns dank "Skip the Counter" Registrierung eine Schlange bei Alamo sparen und direkt zur Choiceline durchlaufen. Wir haben uns wieder für einen Midsize SUV entschieden, die Auswahl war allerdings eher eingeschränkt, es standen ca. 4 Nissan Rogue, 1 Jeep und ein Kia Sportage zur Debatte, geworden ist es dann der Kia.
Von dort ging es dann direkt in die Orlando Premium Outlets Vineland Ave. Dummerweise war uns nicht ganz klar, dass heute Veterans Day ist, daher war das Center zum späteren Zeitpunkt doch sehr gut gefüllt. Scheint fast so, als wäre Shopping die liebste Feiertagsbeschäftigung der Amerikaner. Aber wer will es ihnen übelnehmen ;-)
Wir haben auch das ein oder andere gefunden, Fotos davon gibt es evt. morgen, jetzt sind wir tatsächlich zu müde alles auszupacken.
Im nächsten Publix Supermarkt haben wir uns dann unser Abendessen besorgt und sind weitergefahren zu unserem Condo in Kissimmee.
Jetzt werden wir dann auch langsam das Licht ausmachen, Jonah schläft schon eine ganze Weile und mir fallen auch schon beim Schreiben die Augen zu.
Bis morgen und schönes Wochenende!
1. Tag - FFF First Familytrip Florida
Nun war es also soweit, die erste große Reise mit dem kleinen Mann. Unnötig zu erwähnen, dass wir fast nicht geflogen wären, weil wir "natürlich" unsere Flüge mit Air Berlin gebucht haben und das hatte sich dann ja irgendwann im August erledigt... Recht zeitnah haben wir uns dann für Ersatzflüge mit Eurowings ab Köln-Bonn entschieden.
Check-In und Co verliefen recht unkompliziert und auch so erschien uns der Flughafen sehr entspannt.
Der Flug mit unserem kleinen Männlein verlief wirklich sehr entspannt, bis auf die Tatsache, dass er einfach partout nicht schlafen wollte. Er fand alles viel zu spannend und wollte offenbar keine Sekunde verpassen.
Geschlafen wurde nur eine halbe Stunde kurz nach dem Abflug und dann eine halbe Stunde beim Landeanflug auf Orlando. 10,5 Stunden Flug, davon eine Stunde Schlafzeit... Jonah hat es offenbar gar nicht gejuckt, für uns war es allerdings etwas anstrengend, dass wir nicht auch mal ein paar Sekunden die Augen schließen konnten. Aber insgesamt war es uns natürlich am Wichtigsten, dass Jonah gut zufrieden war und nicht den Flieger zusammengeschrien hat.
Um ca. 17:45 Uhr Ortszeit sind wir dann in Orlando gelandet. An der Immigration haben wir nochmal eine gute Stunde anstehen müssen, dafür standen dann unsere Koffer schon neben dem Gepäckband und wir konnten direkt weiterziehen.
Eingecheckt hatten wir uns für die erste Nacht direkt im Flughafen im Hyatt Regency. War jetzt nicht die günstigste Übernachtung, aber für uns war es einfach superpraktisch, dass wir"nur" noch unser ganzes Gepäck ins Zimmer bringen mussten.
Es ist zwar schon etwas skurril, wenn man von seinem Balkon auf die Check In Schalter im Flughafen schaut, aber hat auch seinen Charme. Muss man alles mal erlebt haben.
Wir sind dann auch nur noch kurz raus um uns etwas zu Essen zu holen, die Auswahl im Flughafen ist ja zum Glück groß genug.
Nach der Pizza war es dann auch schon viertel nach neun und wir haben das Licht ausgemacht. Wie sich im Nachhinein herausstellte keine Sekunde zu früh.
Also ging es mit allem Gepäck am frühen Donnerstag Morgen nach Köln. Vorab haben wir uns einen Parkplatz im Parkhaus 3 online reserviert. Kleiner Nachteil an diesem Parkhaus, es liegt etwas weiter weg vom Terminal und wir haben tatsächlich den einzigen Kofferwagen im ganzen Parkhaus ergattert... Wie dem auch sei, wir sind irgendwann im Terminal angekommen ;-)
Check-In und Co verliefen recht unkompliziert und auch so erschien uns der Flughafen sehr entspannt.
Die beste Anschaffung war übrigens der Gurt, der den Autositz am Trolley befestigen kann. Hat uns schon vor dem Abflug sehr gute Dienste geleistet.
Das Flugzeug war maximal zur Hälfte gefüllt, im hinteren Teil, wo wir saßen gab es mehr freie Sitzreihen als belegte. Hat uns jetzt nicht gestört, zeitweise waren wir ganz froh, dass direkt vor Jonah niemand saß, der hätte ansonsten hin und wieder mal eine nette Rückenmassage erhalten.
Da wir den Smart Tarif gebucht haben, war das reichhaltige Essen inklusive... *hüstel* sagen wir mal so... es schmeckte nicht so schlecht, aber wirklich gelohnt hat es sich für uns nicht. An Bord konnte man auch diverse Snacks und sogar komplette Mahlzeiten bestellen, die sahen teilweise wesentlich besser aus. Beim nächsten Mal würden wir ggf. den Basic Tarif nehmen und dann lieber ein paar EUR mehr fürs Essen investieren.
Der Flug mit unserem kleinen Männlein verlief wirklich sehr entspannt, bis auf die Tatsache, dass er einfach partout nicht schlafen wollte. Er fand alles viel zu spannend und wollte offenbar keine Sekunde verpassen.
Geschlafen wurde nur eine halbe Stunde kurz nach dem Abflug und dann eine halbe Stunde beim Landeanflug auf Orlando. 10,5 Stunden Flug, davon eine Stunde Schlafzeit... Jonah hat es offenbar gar nicht gejuckt, für uns war es allerdings etwas anstrengend, dass wir nicht auch mal ein paar Sekunden die Augen schließen konnten. Aber insgesamt war es uns natürlich am Wichtigsten, dass Jonah gut zufrieden war und nicht den Flieger zusammengeschrien hat.
Um ca. 17:45 Uhr Ortszeit sind wir dann in Orlando gelandet. An der Immigration haben wir nochmal eine gute Stunde anstehen müssen, dafür standen dann unsere Koffer schon neben dem Gepäckband und wir konnten direkt weiterziehen.
Eingecheckt hatten wir uns für die erste Nacht direkt im Flughafen im Hyatt Regency. War jetzt nicht die günstigste Übernachtung, aber für uns war es einfach superpraktisch, dass wir"nur" noch unser ganzes Gepäck ins Zimmer bringen mussten.
Es ist zwar schon etwas skurril, wenn man von seinem Balkon auf die Check In Schalter im Flughafen schaut, aber hat auch seinen Charme. Muss man alles mal erlebt haben.
Wir sind dann auch nur noch kurz raus um uns etwas zu Essen zu holen, die Auswahl im Flughafen ist ja zum Glück groß genug.
Nach der Pizza war es dann auch schon viertel nach neun und wir haben das Licht ausgemacht. Wie sich im Nachhinein herausstellte keine Sekunde zu früh.
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