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Mittwoch, 27. Mai 2015

7. Tag: San Diego Zoo & Balboa Park

Heute haben wir mal richtig "ausgeschlafen" und sind erst um halb sieben wach geworden. Wir haben dann in Ruhe gefrühstückt, uns fertig gemacht und dann ging es los Richtung Zoo.


Für 96$ für uns beide, sind wir dabei. An sich gar nicht mal so günstig, für nen Zoo, wenn man überlegt, was die in Deutschland kosten, aber gut, Sea World hätte das Doppelte gekostet, also wollen wir mal nicht meckern.

Unsere erste Station waren die Koalas im "Australian Outback", die sind aber auch niedlich, die hätte ich gerne mal ausgeliehen ;-)






Im Ticketpreis inklusive sind übrigens auch die "geführten Bustouren" was aber im Prinzip nix anderes ist, als dass man mit offenen Doppeldeckerbussen durch den Zoo fährt und jemand noch ein bißchen was dazu erzählt. Darauf haben wir verzichtet, haben ja schließlich noch zwei gesunde Beine, die ausgeführt werden wollen.





Einen "Skytrain" gibt es auch, das ist eine Seilbahn, die einmal quer über den Zoo verläuft.


Haben wir aber auch nicht genutzt, sonst hätten wir sicher dieses süße faltige Giraffenbaby nicht von Nahem gesehen. In den Hals muss das Kleine wohl noch reinwachsen und einen Freund hat es anscheinend schon in der Gazelle gefunden.


Und hier noch ein paar weitere Eindrücke ohne viel Gerede ;-)



Laaaaangweilig!?


Und der Sekretär ist gerade dabei für den Laufsteg zu posieren:


Mit am Besten sind natürlich immer die Affen, da könnte man sich ja stundenlang aufhalten.




Besonders die Orang-Utan Dame mit ihrem Baby hatte es uns angetan:




Es gab Essen, also musste es schnell gehen ;-)

Aber auch die Gorillas mit dem Baby waren so schön anzusehen. Das Gorillababy war aber noch so klein, dass die Mama es gar nicht vom Rücken gelassen hat, weil es noch zu wackelig auf den Beinchen ist.







Die eigentliche "Attraktion" des San Diego Zoos sind aber eigentlich die drei Pandabären. Gesehen haben wir allerdings nur zwei und auch die nicht wirklich gut, denn am "Panda-Trek" darf man nicht unbegrenzt lange stehen bleiben, sondern geht quasi einmal durch und es kann auch vorkommen, dass man 30-45 Minuten vorher anstehen muss, das war zum Glück bei uns nicht so. 




Und zu guter Letzt haben wir noch eine Galapagos Schildkröte gesehen, die mit einem waaaaaahnsinnig laaaaaaaangsamen Tempo auf den wunderschönen Pfau zuge"rannt" ist.




Nach knapp 5 Stunden hatten wir dann fast alles gesehen und haben uns vom San Diego Zoo verabschiedet.




Da der Zoo sich direkt in San Diegos "Balboa Park" befindet, sind wir nach unserem Besuch dort auch nochmal ein bißchen durchgeschlendert.









Zurück in unserem Cottage wartete dann auch schon "Teddy" auf uns, der Hund des Hauses.


Er wollte eigentlich auch gerne mit uns Essen, zumindest saß er zu unseren Füßen, als wir unsere selbstgekochten Lobster-Raviolis verspeist haben.


Zum Abschluss unseres San Diego Aufenhaltes haben wir dann noch die von unserer Gastgeberin Katherine spendierte Flasche Wein geköpft.


Morgen geht es für uns weiter Richtung Phoenix bzw. Scottsdale. Relativ warme Temperaturen erwarten uns dort, gegen ein bißchen Sonne hätten wir auch nix, die hat sich hier in San Diego leider sehr rar gemacht.

Aber insgesamt hat uns San Diego als Stadt sehr gut gefallen und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir nochmal wiederkommen.



Dienstag, 26. Mai 2015

6. Tag: San Diego - USS Midway, Seaport Village und Co.

Happy Memorial Day! Die Nacht in unserem niedlichen Point Loma Cottage haben wir gut überstanden. Flugzeuge haben uns nicht gestört, wir waren allerdings auch um kurz nach sechs schon wach, kurz danach ging dann auch der Flugbetrieb wieder los.

Fürs Frühstück waren wir nun wieder selbst zuständig, aber das stört uns ja nicht.


Für heute hatten wir uns den Besuch des USS Midway Flugzeugträgers ausgeguckt. Um 10 Uhr machte der Laden dort auf und um zehn Uhr standen wir auch auf der Matte.


Parken kann man direkt am Museum, kostet für den ganzen Tag 10$, fanden wir absolut in Ordnung und würden wir immer wieder so machen. 

Der Eintritt kostet normalerweise 20$ pro Person, die nette Dame am Ticketschalter hat uns aber darauf aufmerksam gemacht, dass man als ADAC Mitglied Rabatt bekommt und so durften wir nur 18$ zahlen. Bestens!

Ob es jetzt durch den Memorial Day voller war als sonst, lässt sich schlecht beurteilen. Es war zwar teilweise etwas wuselig, hat sich aber auf dem riesigen Dampfer recht gut verteilt.



Die USS Midway ist der dienstälteste Flugzeugträger der Navy und hat von 1945 bis 1992 seine treuen Dienste geleistet. Unter anderem war die USS Midway maßgeblich an der Operation "Wüstensturm"  dem 2. Golfkrieg beteiligt. Vom Kampfgeschwader Air Wing 5 wurden durchschnittlich 120 Kampfeinsätze pro Tag geflogen während die USS Midway am persischen Golf lag. 

Ich könnte jetzt unzählige Bilder zeigen. Man kann auf dem Flugzeugträger fast alles besichtigen, die Kabinen, die Kombüse, den Maschinenraum, die Brücke, das Krankenhaus, Bereitschaftsräume, das Gefängnis und und und...


Hier in den Kabinen hat sich doch auch tatsächlich jemand "schändlich" verewigt:


... und ich meine nicht Pink Floyd :-)











Die Kapitänssuite

Und der Kapitän ;-)


Den Hangar haben wir natürlich auch besichtigt:






Und das Flugdeck:










Man hätte sich hier locker auch noch länger als 4 Stunden aufhalten können, die geführte Tour durch die Brücke haben wir z.B. ausgelassen, weil wir noch eine Weile hätten anstehen müssen.

Das Museum ist wirklich sehr sehenswert und auch die Audio Tour ist ein Muss. Können wir jedem, der San Diego mal bereisen möchte, nur ans Herz legen. Dieses Museum ist definitiv das Eintrittsgeld wert. 

Und für alle die noch mehr erfahren wollen, die können sich das hier bei Wikipedia nochmal genauer durchlesen. 

Vom Anlegeplatz aus sind wir dann Richtung Seaport Village gelaufen, das ist quasi direkt nebenan.



Die "Unconditional surrender" Statuen durften natürlich nicht fehlen:


Sie symbolisieren das Ende des 2. Weltkrieges, die bedingungslose Kapitulation. 

Als nächstes kamen wir vorbei an den "Nuestros Silencios" Skulpturen, die zur Zeit in San Diego verweilen.


Hierbei handelt es sich um 10 Bronzeskulpuren die schon seit einigen Jahren durch die Welt "reisen". Sie waren unter anderem 2010 schon mal in Deutschland in Potsdam. In Europa standen sie außerdem schon in Paris, Brüssel, Moskau, Madrid uvm.

Weiter am Hafen entlang ging es nun endlich zum Seaport Village.



Hier gibt es einige Restaurants und Shops, wir sind aber nur durchspaziert.








Weil wir danach immer noch nicht genug hatten sind wir noch zu Fuß bis ins Gaslamp Quarter gelaufen. Das wollten wir uns eigentlich für morgen Abend aufsparen, aber wo wir schon mal unterwegs waren...




Das Gaslamp Quarter ist - wenn man so will - die Nachtmeile von San Diego, tagsüber fällt das also nicht unbedingt so auf und einige Bars, Clubs und Co. sind oft noch geschlossen.










Im Nachhinein ärgere ich mich übrigens, dass ich diese Sonnenbrille nicht gekauft habe ;-)

Huch, ist nun doch etwas länger geworden, als ich dachte, aber wer bis hierhin durchgehalten hat: Hut ab!

Morgen geht es in den Zoo, stellt Euch also schon mal auf allerhand Fotos ein ;-)