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Montag, 26. Mai 2014

10. Tag: On the road again

Wieder haben wir eine sehr angenehme Nacht in Lisa's C ozy Cottage verbracht. Um 9 Uhr waren wir dann zum Frühstück verabredet und dieses Mal habe ich die Kamera mitgenommen. Das allerbeste Frühstück in Portland hat definitiv ein Bild verdient.


Und die beste Gastgeberin ever, ever, EVER habe ich direkt mit abgelichtet. Thank you again Lisa, you and your family are awesome! 


Nach einem ausgedehnten Frühstücksplausch haben wir uns etwas später auf den Weg gemacht. Ich musste ja noch dringend den "Fabric Store" in Portland aufsuchen. Marco hatte auch viel Spaß dabei, auch wenn man es ihm nicht ansieht ;-)





Nach ein bißchen Stoffe shoppen mussten wir noch am nächstbesten Whole Foods stoppen und ein paar Lebensmittel einpacken. Danach konnte es dann auf die weite Fahrt Richtung Spokane gehen.

Die erste Hälfte des Weges war noch sehr beschaulich weil wir am Columbia River entlanggefahren sind, danach wurde es etwas unspektakulärer und wir mussten uns die Zeit vertreiben.



Irgendwann war dann aber auch Spokane in "Sichtweite"...


Hier nächtigen wir heute im Hampton Inn in der Nähe des Flughafens, da wir morgen aber in aller Frühe Richting Banff nach Kanada aufbrechen ist das Hotel auch eher Nebensache.


Sorry, keine besonders ergiebige Fotoausbeute, aber an Fahrtagen kommt leider nie soviel zustande.
Morgen wirds dann hoffentlich besser.

Gute Nacht und einen guten Wochenstart für Euch da draußen!


Sonntag, 25. Mai 2014

9. Tag: Portland Saturday Market & Columbia River Gorge

Der heutige Tag startet mit einem grandiosen Frühstück von Lisa, wir haben uns für den veganen Breakfast Burrito von ihrer "Menükarte" entschieden. Bilder gibt es davon nicht, weil wir die meiste Zeit verquatscht haben. Morgen ein neuer Versuch ;-)

Es hat sich jedenfalls bestätigt, dass wir mit unseren Hosts hier in Portland wirklich nichts verkehrt gemacht haben. Lisa und Tom sind wirklich supernett und ganz tolle Gastgeber. (Lisa, in case you read this and you're german is not perfect at all, I just pointed out you're awesomeness as a host).

Nach dem guten Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Portland Saturday Market gemacht.
Der Saturday Market - der übrigens auch sonntags geöffnet hat - existiert schon seit 41 Jahren und ist mit der größte dieser Art unter freiem Himmel.

Auf dem Weg dorthin nehmen wir noch ein paar Portland Impressionen mit z.B. die "Foodcarts" die es hier an allen möglichen Ecken gibt. Im Prinzip sind es viele Imbissstände auf einem Haufen. Scheint aber gut anzukommen, selbst morgens um halb elf war hier schon was los.



Die Straßen waren aber nach wie vor recht leergefegt, aber beim Saturday Market war dann doch einiges los. Es schien so, als hätte sich ganz Portland zum Memorial Day Weekend aus der Stadt verzogen und der Rest, der noch verblieben ist, war hier.






Auch hier waren natürlich etliche Foodcarts zu finden und allerhand lustiges Volk. Wir hatten ja gestern bei unserem kurzen Aufenthalt schon gemerkt, dass Portland irgendwie anders ist... und das bestätigt sich auch heute.



Da es sich beim Saturday Market ja eigentlich um einen Arts & Crafts Market handelt (also Kunst und Handwerk) gab es hier natürlich auch dergleichen zu kaufen.





Ein paar Musikanten hatten sich auch verirrt....



Nach etwas mehr als einer Stunde hatten wir dann auch alles gesehen und sind noch eben zum Apple Store gelaufen, weil mein Ladekabel sich verabschiedet hat.

Auf dem Weg dorthin sind wir am berühmtem Voodoo Doughnuts vorbeigekommen.


Hier kann man u.a. einen Donut mit Speck bestellen, oder aber den Tex Ass Challenge Donut, der 6 Mal so groß ist wie ein normaler Donut, wenn man den innerhalb von 80 Sek. isst, dann bekommt man ihn umsonst. 

Leider war uns die Schlange aber zu lang,  deswegen gab es für uns heute keine Donuts. 


Stattdessen haben wir uns am nachmittag dann aufgemacht zur Columbia River Gorge Scenic Area, die sich entlang des historischen Highway 30 erstreckt.





Wie schon erwähnt ist hier gerade Memorial Day Weekend d.h. jeder ist irgendwie auf den Beinen. Dementsprechend voll war es dann auch leider, aber man kann sich ja schlecht einbuddeln, also mussten wir da durch.

Am Highway 30 gibt es einige schöne Viewpoints, an denen man anhalten sollte u.a. am Vista House.
Hier hat man in alle Richtungen einen tollen Blick über den Fluss und das gesamte Areal.





Bei der Hauptattraktion des Columbia River Gorge, den Multnomah Falls war es dann natürlich am vollsten, wir hatten Glück, dass wir etwas abseits noch einen Parkplatz ergattern konnten und sind die 500m gelaufen.


Von der Multnomah Lodge läuft man nur ein paar Meter und kann schon den Wasserfall (und die zahlreichen Inder...) sehen.


Von hier aus sind wir dann direkt rüber zu den Wahkeena Falls gelaufen. Ein kleinerer Wasserfall mit weniger Betrieb drumherum.





Zum Tagesabschluss haben wir dann dem Wal Mart noch einen Besuch abgestattet und ein bißchen was eingekauft. Abendessen gab es dann heute "zu Hause".


Jetzt ist es auch schon wieder 22 Uhr, aus meinem Vorsatz mal etwas früher fertig zu werden, ist dann leider mal wieder nix geworden.

Morgen geht es für uns auf die 1. Etappe unserer Tour nach Kanada, der Zwischenstopp wird in Spokane sein, das liegt genau auf der halben Strecke zwischen Portland und Banff. Was wir unterwegs noch so "mitnehmen" das müssen wir spontan entscheiden.

Bis dahin,


Samstag, 24. Mai 2014

8. Tag: Driving to Portland...

Als ich heute Morgen den Blick aus dem Fenster gewagt habe musste ich doch tatsächlich feststellen, dass über Nacht etwas Regen rangezogen war. Wir hatten gestern noch gesagt, dass wir die heutige Tagesplanung vom Wetter abhängig machen. Mein geheimer Regentanz hatte Erfolg wie man sieht.


Aber erstmal wurde gefrühstückt. Heute dann mal wieder in Eigenregie zubereitet, aber in der riesigen Wohnung ja auch gar kein Problem. 



Wegen des Regens stand dann "leider" Shopping auf dem Plan. Was aber in Oregon auch nicht besonders schlimm ist, hier gibt es nämlich keine "Sales-Tax" d.h. wir können steuerfrei einkaufen. Da spart man ja noch gleich ein paar Dollar, das muss ja ausgenutzt werden.

Also ging es schon mal grob Richtung Portland bzw. knapp daran vorbei in die Woodburn Outlets.


Das Outlet war jetzt nicht ganz so groß wie das in Seattle, aber die wichtigsten Geschäfte sind vorhanden.
Die Shoppingausbeute war auch eher klein - aber fein.


Nach der anstrengenden Schnäppchenjagd ging es weiter zu Papa G's Deli in Portland. Da es auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft lag, haben wir uns dort ein verfrühtes Abendessen genehmigt.




Gut gestärkt ging es dann in unsere allererste AirBnB Unterkunft. Ein bißchen aufgeregt waren wir ja, obwohl man ja eigentlich nur Gutes liest.

Die Gegend hier drumherum ist schon mal sehr ansprechend gewesen. Überall lustige Holzhäuschen.


Wir haben uns bei Lisa in ihrem wunderhübschen Cottage in South Tabor für die nächsten 2 Nächte einquartiert. 



Von außen ist es es mindestens genauso hübsch wie von innen... dort verstecken sich zwei "Stockwerke", im unteren Teil findet man die kleine Küche und das Bad und im oberen Teil ist der Schlaf- und Wohnbereich. 







Total niedlich und unsere Gastgeberin Lisa ist natürlich auch wundervoll und sorgt für sämtlichen Komfort. Es ist sogar ein kostenloses Frühstück inbegriffen und man kann sich aus diversen Menüvorschlägen etwas aussuchen. Falls also jemand mal nach Portland kommen sollte, dann ist das South Tabor Cottage dringend zu empfehlen.

Nachdem wir unsere Sachen ausgeladen hatten, sind wir nochmal kurz nach Portland reingefahren um uns ein bißchen zu orientieren. Wir hatten keinen richtigen Plan und sind einfach mal munter drauf los. Ein paar Schritte durch den Pearl District und Chinatown haben wir mal gewagt. Gewagt ist allerdings auch das richtige Wort, die Gegend schien uns teilweise schon etwas dubios zu sein, deswegen sind wir relativ schnell durchgerauscht.











Richtig viel los, war dann ausnahmsweise an dieser Location, hier standen reichlich Teenies einmal quer den ganzen Block entlang an für das Konzert von "Foster the People", für uns in Deutschland wohl eher nur bekannt durch das Lied "Pumped up Kicks", scheinen aber hier ganz angesagt zu sein.


Zum versöhnlichen Abschluss mussten wir dann noch einen kleinen Stopp bei Ben & Jerry's einlegen. 


Hier werden den Stühlen sogar Schuhe aus Tennisbällen angezogen... auch eine innovative Idee um die Lautstärke etwas zu regeln.


Mit zwei Smoothies im Gepäck sind wir dann wieder in unser Cottage gefahren.



Nun planen wir noch den morgigen Tag, legen die Füße ein bißchen hoch und schlafen.

Bis morgen,