Mittwoch, 3. Dezember 2014

11. Tag: Key West intensiv

Unser Tag fing mit einem entspannten Frühstück in unserer entzückenden Unterkunft an. Zur Auswahl standen diverse Früchte, Bagels, frisch gebackener Kokoskuchen und Brot.


Das Beste am Frühstück war aber nicht das Essen, sondern "Goo", der mit Abstand süßeste und fluffigste Hund auf der Welt.


Leider hatte ich nur das Handy dabei, daher nicht die besten Bilder, aber ich denke man kann erkennen, dass Goo ganz prima ins Handgepäck passt und sich am Samstag auf dem Weg nach Deutschland befinden wird ;-)

Nachdem wir uns wieder eingekriegt haben, sind wir losgelaufen und haben Key West erkundet. Das haben wir zwar vor 3 Jahren auch schon mal gemacht, da allerdings im Schnellprogramm, dieses Mal hatten wir etwas mehr Ruhe.




Hühner durften natürlich auch nicht fehlen...


Rund um das "Customs House" wo sich u.a. das Key West Museum of Art & History befindet gibt es ein paar interessante Figürchen abzulichten.






Von dort aus sind wir quer durch Key West bis zum Southernmost Point gelaufen und man merkt, dass es in Key West in jeglicher Hinsicht sehr farbenfroh zugeht.




Am berühmten südlichsten Punkt der USA angekommen, war es wie erwartet sehr voll. Aber weil irgendein Typ Angst hatte Marco könnte ein Bild von ihm machen hat er netterweise den Punkt geräumt und ihm freie Bahn gelassen... Nicht, dass wir Interesse daran gehabt hätten den Typen und seine Family zu fotografieren... aber wer weiß, vielleicht war er ein Promi und wir wußten es nur nicht??


Und getreu dem Motto: Ein Tag ohne Leguan ist kein guter Tag! Haben wir auch heute wieder ein Prachtexemplar direkt neben dem südlichsten Punkt vor die Linse gekriegt.


Wir glauben ja, dass es ein Spion aus Kuba ist, da die Naval Airbase, ein Militärstützpunkt direkt im Hintergrund zu sehen ist.


Da wir von Tieren einfach nicht genug kriegen können, sind wir danach noch ins "Butterfly Conservatory" gegangen. Für 10$ (bzw. 12$ ohne Coupon) kann man sich hier allerhand Flattermänner um die Ohren fliegen lassen. 


Die Schmetterlinge sind allerdings ganz schön flott unterwegs, gar nicht so einfach, die immer so gezielt ins Bild zu kriegen... nicht alle saßen still und haben die Flügel bereitwillig geöffnet.




Das ist übrigens KEIN Schmetterling ;-)





... und der auch nicht ;-)


Wir fanden den Besuch wirklich lohnenswert und wenn man möchte kann man den ganzen Tag mit seinem Stempel wieder reingehen. Daumen hoch!

Weihnachten ist hier natürlich auch schon angekommen

Hüüüüüüüühner!


Aber wenn's doch so ist ;-)

In Key West sind die Taxen übrigens alle Pink bzw. Rosa, soviel zum Thema farbenfroh ;-)


Gegen nachmittag sind wir dann noch einer weiteren Empfehlung unserer B&B Innkeeperin gefolgt und haben uns einem weiteren Key Lime Pie Test gewidmet.




Bei Kermit's gabs für uns den Chocolate Dipped Key Lime Pie on a Stick! Und OH JA, der war gut! Definitiv besser als der in Key Largo!

Wir sind dann noch ein Stückchen den Historic Seaport entlanggeschlendert, weil das ohnehin auf dem Weg zurück lag.




Hühnerfamily




Simon, die Cuban Coffee Queen konnten wir leider nicht testen, wir waren gerade noch sehr satt vom Key Lime Pie. Aber sieht auf jeden Fall sehr hübsch aus dort.

Abendessen gabs für uns dann später auch noch, dieses Mal haben wir uns für "Alonzo's Oyster Bar" entschieden. Dort ist täglich von 16 Uhr bis 18:30 Uhr Happy Hour, dann bekommt man die Vorspeisen und die Getränke zum halben Preis. 

Da konnten wir uns natürlich die Mojitos nicht verkneifen...


Crab Cake's

Seafood Platter
Über den beleuchteten Harbor Walk ging es dann zurück zum B&B,




Nun neigt sich unsere Zeit in Key West auch schon wieder dem Ende zu, morgen geht es für uns wieder zurück nach Miami wo wir die letzten drei Nächte unseres Urlaubs in einer privaten AirBnB Unterkunft verbringen. 

Aller Voraussicht nach werden wir uns aber erst im Laufe des Donnerstages melden, da wir morgen Abend ein Basketballspiel anschauen werden. 

Und natürlich alles unter der Voraussetzung, dass wir eine annehmbare WLAN Verbindung haben... die Berichte aus Key West kamen übrigens aus dem Bad auf dem (natürlich geschlossenen) Klo sitzend, denn dort hatten wir eine stabile Verbindung ;-)




Dienstag, 2. Dezember 2014

10. Tag: Über den Highway 1 nach Key West

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob überhaupt noch irgendjemand mitliest, aber ich schreibe mal munter weiter...



Gegen 10 Uhr haben wir Key Largo verlassen um ins rund 100 Meilen entfernte Key West zu fahren. Auf dem Weg haben wir noch ein paar Mal angehalten, u.a. an der 7-Mile Bridge.






Auch hier hat uns wieder ein Leguan mit seiner Anwesenheit beglückt:



Nächster Stopp war der Big Pine Key, wo wir das National Key Deer Refuge besuchen wollten. In der Hoffnung, dass uns auch eines der "berühmten" Key Deers vor die Linse läuft.

Wir sind den 1km kurzen Jack C. Watson Trail gelaufen.




Und tatsächlich hat sich trotz Mittagssonne ein kleines scheues Deer gezeigt...



Viel mehr konnte man hier dann auch nicht machen und es ging weiter nach Key West, wo wir die nächsten zwei Nächte im Key West Bed and Breakfast übernachten.

Wirklich eine sehr schöne Unterkunft, das Haus an sich ist schon toll, aber unser Zimmer ist mit Sicherheit das schönste im ganzen Haus.


Ist ja wohl klar, dass ich nun dringend auch so einen Leseplatz am Fenster für zu Hause haben will!!!



Gegen Abend haben wir uns dann zum Mallory Square aufgemacht, in der Hoffnung dort den Sonnenuntergang fotografieren zu können... aber DENKSTE! Zwei riesige Kreuzfahrtdampfer hatten dort angelegt, so dass man nur durch die Pötte durchfotografieren konnte und das fanden wir blöd...


Vor drei Jahren war das definitiv noch anders, da haben die Dampfer noch woanders angelegt.





Wir sind dann noch ein Stückchen die Duval Street runtergelaufen, war ganz schön viel Betrieb.




Zurück im B&B haben wir uns fürs Essen fertig gemacht. Auf Empfehlung des Hauses sind wir ins "Deuces off the Hook" gegangen.







Das Essen war wirklich sehr gut und preislich für Key West auch in Ordnung. Ein schönes kleines Restaurant mit vielleicht 25 Sitzplätzen, sehr gemütlich also.

Danach sind wir weitergezogen in die Rum-Bar ;-)




Da gabs dann für jeden noch zwei Cocktails und einige angenehme Unterhaltungen mit angeheiterten Amerikanern. Und man musste feststellen, das man leicht angeheitert viel besser englisch sprechen kann ;-)

In diesem Sinne: Prost ;-)