Freitag, 26. Juli 2013

1. Tag - Vive la France

Um 3 Uhr war am gestrigen Donnerstag die Nacht für uns beendet. Die Koffer waren bereits gepackt und nach einer aufweckende Dusche kam das altbewährte Flughafen-Taxi und hat uns eingesammelt.
Um 6 Uhr waren wir dann schon am Flughafen Düsseldorf und haben uns brav in die Schlange vor den Lufthansa Schaltern eingereiht. Ganz schön viel Betrieb hier am frühen Morgen. 
Es ging aber gottseidank recht schnell voran, das Gepäck wurde aufgegeben, Security recht schnell erledigt und kurz darauf war dann auch schon Boarding und Abflug Richtung Paris - Charles de Gaulle.
Der Flieger war recht dürftig besetzt wir haben uns direkt mal eine Dreierreihe für uns alleine geschnappt und konnten uns ausbreiten. Kaum waren wir in der Luft und haben unseren Kaffee ausgetrunken ging es auch schon wieder in den Sinkflug und Anflug auf den Flughafen Paris, wo wir schon um halb neun landen. 

Da unser Hotel France Albion in der Nähe der Oper liegt haben wir uns für den Roissybus als Transportmittel Richtung Zentrum entschieden. Für 10 EUR kann man p.P. direkt und ohne Zwischenstopp bis zur Pariser Oper fahren. Alles sehr relaxt und entspannt, ca. 50-60 Minuten ist man unterwegs.

Für uns ging es von dort mit Sack und Pack zu Fuß die 1,1km zum Hotel. Da wir noch früh dran waren, konnten wir unser Zimmer noch nicht beziehen und haben nur unser Gepäck dort gelassen.

Zu Fuß und bei knapp 30 Grad ging es für uns dann zum Montmartre. 

Wir gehen die Rue Notre-Dame-de-Lorette hoch am Place St. Georges vorbei. 





Auf dem Weg hinauf zum "Butte de Montmartre" passieren wir einen kleinen Park den Square Rictus. Dieser befindet sich direkt an der Metrostation Abbesses, die allein ist auch schon sehr sehenswert, da sie eine der wenigen ist, die noch mit einem Jugenstildach gesegnet ist.


Im Park selbst befindet sich die sogenannte "Liebes-Mauer". In jeder erdenklichen Sprache findet man hier die 3 berühmten Worte verewigt.



Auf einer Bank machen wir ein kurzes Päuschen und frühstücken nun endlich das kurz vorher in einer Brasserie erstandene Croissant.

Frisch gestärkt können wir dann den Treppenaufstieg wagen, vorbei an so manch künstlerischem Erguss.


Vom Place du Tertre hat man schon einen tollen Ausblick auf die Basilika Sacre Coeur. 


Wir steigen natürlich noch weiter nach oben in der doch recht brennenden Mittagssonne. Aber was tut man nicht alles... und wenn wir schon mal hier sind ;-)



Wir gehen einmal rum und finden einen netten Park, wo man eine schöne Rückenansicht der Kirche bekommt. Und ein schattiges Plätzchen zum pausieren gibts gratis dazu.

Danach machen wir uns langsam auf den Rückweg zum Hotel.




Ab 14 Uhr sollte das Zimmer bereit sein, wir probieren es einfach schon mal eine halbe Stunde vorher und waren erfolgreich.

Da sich das nächtliche Schlafdefizit nun doch langsam bemerkbar macht legen wir uns zwei Stündchen aufs Ohr und machen uns am späten Nachmittag wieder auf den Weg.

Jetzt wollten wir endlich auch mal wieder Metro fahren. Wir kaufen uns ein Carnet (10er Ticket) und steigen an unserer nächsten Station "Notre Dame de Lorette" ein. 



Zweimal müssen wir umsteigen um zum Trocadero zu kommen. Kann ja nicht sein, dass wir schon einige Stunden in Paris sind und noch nicht einmal den Eiffelturm gesehen haben. 


Hier vom Place de Trocadero hat man beste Sicht auf den Turm. 


Im grünen Wasser des Brunnens tummeln sich unglaublich viele Menschen und lassen sich von der Fontäne abschießen. Eigentlich fast unglaublich, dass das erlaubt ist, aber die Polizei steht quasi daneben und filmt... 


Wir gehen durch den Garten bis unter den Eiffelturm. Leider ist dort derzeit eine Baustelle, weil die 1. Etage renoviert wird. Wir hatten zwar nicht vor hochzufahren, aber ein Foto von unten wäre nett gewesen. 



So begnügen wir uns mit dem was wir haben und gehen an der Seine entlang Richtung Place de la Concorde. 



Wir gehen über die "Pont Alexandre" und werfen nochmal den ein oder anderen Blick zurück.




Langsam aber sicher sind Körper und Geist aber doch nicht mehr so richtig aufnahmefähig und die Metrostation wird heiß ersehnt.




Mit letzter Kraft schleppen wir uns über den Place de la Concorde, die Sonne ist immer noch ziemlich unerbittlich, obwohl es inzwischen schon halb acht ist.


Erschöpft sinken wir in die Metro und fahren die paar Stationen zurück zum Hotel. Einen kurzen Zwischenstopp gibt es noch im Supermarkt direkt gegenüber, dort wird das Abendessen besorgt.

Danach wollen wir nur noch schlafen, dank Klimaanlage ist das sogar mal wieder richtig erholsam.

Der zweite Tag sollte heute nicht weniger anstrengend sein, wir hatten ein Date mit einem "Paris-Greeter" der uns ein recht straffes Programm auferlegt hat. Und es ging schon um halb zehn los, frühes Aufstehen war also inbegriffen. 

Mehr davon berichten wir dann morgen.

A bientôt et bonne nuit!









Kommentare:

  1. Bonne nuit! :-)
    Hach ja, ich liebe Paris. Und ich glaub gerne, daß Ihr bei dem Wetter schön kaputt seid. Genießt es trotzdem.
    LG Silke

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  2. hier gab's wenigstens minimale abkühlung durch einen langen regen ... bei euch dann wohl nicht?! glaube ich gerne, daß da so#n marsch zum hotel nicht soo prickelnd ist. macht euch trotzdem'ne feine zeit! :) lg von uns

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