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Montag, 2. Juni 2014

17. Tag: Vancouver - Stanley Park - Coal Harbour

Unser dritter Tag in Vancouver startet wieder mit einem kreativ zusammengestellten Frühstück... von mir selbst natürlich ;-)


Gegen halb elf haben wir uns dann auf den Weg zur Denman Street gemacht, dort unser Auto in der Tiefgarage des West Ende Community Centre geparkt und sind zum Bayshore Rental gelaufen um uns Fahrräder zu leihen.


Den Fahrradverleih können wir wirklich nur wärmstens empfehlen, man hat hier eine Mindestmietzeit von 2h und zahlt dafür 12 CAD inkl. Helm und bei Bedarf kann man hier sogar kostenfrei hinten im Hof parken. Bezahlen muss man allerdings erst hinterher, man kann also solange mit dem Rad rumfahren wie man möchte und erst hinterher wird abgerechnet und das sogar auf die Viertelstunde genau.


Wir hatten natürlich vor den Stanley Park zu beradeln bzw. an der Seawall entlangzufahren.


Hier besteht übrigens Helmpflicht auf dem Rad, ansonsten ist eine Strafe von 39 CAD fällig. Das wollten wir natürlich nicht und haben die furchtbaren Teile aufgesetzt. Da Vancouver aber ohnehin eine absolute Fahrradstadt ist (definitiv schlimmer als Münster) fällt das gar nicht auf, weil hier jeder mit nem Fahrradhelm rumläuft oder fährt.

Nach den ersten paar Metern mussten wir schon einen Stopp bei den "Indian Totem Poles" einlegen.





Das Wetter war wieder hervorragend wie man sieht, nicht zu warm, schön sonnig und einfach perfekt.
Man hat hier auch einen tollen Blick auf Vancouvers Downtown.


Und natürlich auch auf Nordvancouver auf der anderen Seite der Bucht



Entlang der Seawall gab es wirklich viel zu sehen, daher "mussten" wir immer wieder Stopps einlegen.


Ein Pärchen Weißkopfseeadler haben wir auch beobachtet, Nachwuchs war auch da, den konnten wir aber nur hören, auf die Tanne wollten wir dann doch nicht klettern.


Die Seawall ist insgesamt 22km lang, sie startet bei Coal Harbour, führt dann komplett entlang des Stanley Parks bis runter nach Kitsilano Beach. Man kann im Stanley Park mit dem Rad nur rechtsherum fahren, als Fußgänger kann man sich das natürlich aussuchen.





Natürlich gibt es hier auch diverse Strände und Spielplätze, sowie Wiesen die zum Entspannen oder Picknicken einladen.


Und sogar einen "Kindertrockner" gibt es hier ;-)



Nach etwas mehr als zwei Stunden haben wir die Räder zurück gebracht und sind zu Fuß die Seawall von Coal Harbour Richtung Canada Place gelaufen.



Auch hier hat man mit den Booten im Vordergrund und der Skyline dahinter eine tolle Kulisse.



Außerdem kann man hier "Heisser Hund Wurst" kaufen, wo gibts das schon?! ;-)



Am Canada Place waren auch wieder zwei Kreuzfahrtdampfer angelegt und die Leute guckten neugierig über die Reling.



Von hier hat man dann nochmal den Blick auf das Harbour Centre und die Waterfront.






Wir haben noch einen kleinen Imbiss bei Subway eingenommen und sind dann die Seawall wieder zurückgelaufen... und wieder sind uns "modische" Hunde über den Weg gelaufen.


Den Wasserflugzeugen haben wir ein bißchen beim Starten und Landen zugeschaut.


Und dann konnten wir aus der Ferne noch einen der Dampfer wieder abfahren sehen.



Um halb sechs waren wir dann wieder in unserer Wohnung und haben eine kurze Pause eingelegt, bevor es gegen acht Uhr nochmal los ging um Vancouver bei Sonnenuntergang und Nacht abzulichten.






Im Stanley Park kann man überall parken, man muss allerdings ein Parkticket am Automaten lösen.
Die Totem Poles konnten wir dann auch nochmal ohne Publikum ablichten.



Und natürlich die Skyline von Downtown in diversen Posen...




Auch die Lions Gate Bridge sieht bei Nacht wieder ganz anders aus, als tagsüber. Hier waren auch einige chinesische Angler unterwegs mit ihren Netzen.


Nun geht also unser letzter Tag in Vancouver zu Ende, morgen werden wir dann ausschlafen und dann machen wir uns entspannt auf den Weg nach Seattle. Das ist ja nicht besonders weit, in gut zwei Stunden könnten wir schon dort sein, wenn es an der Grenze nicht zu lange dauert.

Bis morgen dann aus Seattle & startet gut in die neue Woche,




Sonntag, 1. Juni 2014

16. Tag: Vancouver - Granville Island - Robson Street

Das Wetter war heute wieder perfekt, um die 20 Grad und reichlich Sonne. So haben wir es ja am Liebsten. Für unser Frühstück waren wir selbst verantwortlich, aber wir haben ja eine gute ausgestattete Küche.

Nach dem Frühstück sind wir noch kurz in den Supermarkt gefahren ein paar Sachen einkaufen und dann ging es zu Fuß weiter. Wir waren ja optimistisch, dass das alles nicht so furchtbar weit ist und in der Beschreibung unserer Unterkunft stand, dass es nur ein kurzer 10-minütiger Spaziergang bis zur Gastown ist. Die Gastown ist quasi die Geburtsstätte von Vancouver.

Das Viertel durch das wir durchlaufen mussten (bzw. wir hätten vermutlich auch anders laufen können) war allerdings erstmal nicht besonders erquickend. Viele Obdachlose waren entlang der E Hastings Street zu finden, so dass wir erstmal die Straße gewechselt haben. Im Reiseführer war zwar zu lesen, dass man ab West Hastings etwas vorsichtiger sein sollte, aber offenbar hat sich das inzwischen schon ausgeweitet.

Wie auch immer, wir haben es dann tatsächlich zu Fuß ohne größere Schäden bis zur Steam Clock geschafft.


Von dort aus war es dann nicht mehr weit bis zur Waterfront, an der dortigen Skytrain Station haben wir uns dann erstmal ein Tagesticket für Bus und Bahn organisiert, das Thema mit "zu Fuß" war jedenfalls durch ;-)


Inzwischen waren wir auch im etwas belebteren Teil Vancouvers angekommen und konnten schon mal einen Blick auf  das  Harbour Center und den Canada Place werfen, hier hatte auch gerade ein Kreuzfahrtdampfer angelegt und der ein oder andere rannte mit seinem Koffer durch die Gegend.




Wir haben uns dann überlegt mit dem Bus nach Granville Island zu fahren.



Granville Island ist eine Halbinsel im Meeresarm False Creek, hier gibt es u.a. einen recht großen Farmers Market, viele kleine Geschäfte und nette Boote anzugucken.






Man bekommt hier alles was das Herz begehrt, aber vor allem viel zu Futtern. Wir fühlten uns animiert und haben eine kleine Mittagspause mit Blick aufs Wasser eingelegt. Wie auch einige andere.




Recycling scheint hier gerade neu in Mode zu kommen... wird jedenfalls groß beworben. 



Am frühen Nachmittag sind wir dann mit dem Bus wieder zurück in die Stadt gefahren und in Downtown ausgestiegen.





Wir haben dann noch einen Abstecher zur beliebtesten Einkaufsstraße der Robson Street gemacht. Gekauft haben wir allerdings nichts.



Es reichte auch hier einfach nur die Leute bzw. Tiere anzugucken... unglaublich wie manche ihre Hunde zurichten. Selbst die anderen Hunde, die hier unterwegs waren haben schon komisch auf das Hinterteil gestarrt. Aber Hauptsache Jeansjacke an ;-)




Ach ja... gekauft habe ich ja doch noch was, ich musste mir auf Granville Island unbedingt einen Hut kaufen, damit ich mir nicht schon wieder einen Sonnenbrand auf dem Kopf hole.


Als die Füße müde wurden sind wir wieder in den Bus gestiegen und "nach Hause" gefahren. Wir lassen den Tag nun entspannt ausklingen, muss auch mal sein. Morgen ist auch noch ein Tag, da werden wir uns den Stanley Park und die Seawall Promenade vornehmen. Dieses Mal fahren wir dann auch mit dem Auto ;-)