Dienstag, 25. November 2014

3.Tag: Myakka River State Park

Heute sind wir um 7 Uhr aufgestanden, bisher klappt das noch ohne Wecker, mal sehen wie lange noch. Ein kurzer Blick aus dem Fenster verkündete noch etwas Nebel, aber das hielt uns nicht davon ab uns in unsere neu erworbenen Outfits von Nike zu schmeißen und loszulaufen.



Soviel also schon mal zum Thema Shoppingausbeute von gestern, neue Laufschuhe mussten her und da wir wohlweislich keine Sportklamotten mitgeschleppt hatten mussten die natürlich auch noch gekauft werden. Und Nein, wir werden leider (noch) nicht von Nike bezahlt dafür ;-)



Nachdem wir einmal bis zum Anna Maria City Pier gelaufen sind, ging es zurück und nach knapp 7km und 45 Minuten waren wir wieder "zu Hause".

Da haben wir dann direkt noch den fantastischen Pool ausprobiert und noch die ein oder andere Bahn absolviert.



Nach einem guten selbst zusammengebastelten Frühstück, haben wir kurz überlegt, was wir mit dem restlichen Tag noch anstellen wollen.

Der Nebel hatte sich langsam aber sicher verzogen, also haben wir uns für die Fahrt zum Myakka River State Park entschieden. Ein bißchen Natur sollte es nun auch endlich mal sein.

Eine knappe Stunde von Holmes Beach entfernt in der Nähe von Sarasota befindet sich der Myakka River State Park. Für 6$ ist man pro Fahrzeug dabei, das ist der Park auch auf jeden Fall wert.








Schon kurz nach der Einfahrt haben wir die ersten Alligatoren vor die Linse bekommen.




Wir haben uns dann für eine Tour mit dem Airboat entschieden. Allerdings nicht mit einem kleinen, sondern mit einem großen Boot, weil man von dort besser fotografieren kann und weil sowieso nur eine Tour mit dem großen Boot angeboten wurde ;-)



Die Tickets kosteten nur 12$ das war also noch durchaus erschwinglich für eine einstündige Tour über den Upper Myakka Lake.








Neben dem ein oder anderen Alligator haben wir auch noch allerhand Vogel unterwegs gesehen.








Nach der Bootstour sind wir noch zum Birdswalk gefahren, Vögel waren hier allerdings Mangelware, deswegen war der Aufenthalt entsprechend kurz. 



Danach ging es noch zum Canopy Walk, das ist eine Art Baumhaus mit einer recht wackligen schwingenden Brücke in der Mitte und einem 24m hohen Turm mit Aussicht über den Myakka River SP am anderen Ende.






Und zu guter Letzt mussten wir auch noch Matilda suchen, laut der Bootstour-Ticketverkäuferin hat Matilda 19 Babies und man soll etwas vorsichtig sein, wenn man sich den Babies nähert.

Nun... wir haben leider nur 1 Baby und Matilda gefunden.




Was aus den restlichen Babies geworden ist? Man weiß es nicht... ;-)

Dafür haben wir dann endlich mal unsere erste Schildkröte hier in Florida gesehen.



Und ne Libelle hats auch noch aufs Bild geschafft...

 

Gegen 15:30 Uhr waren wir dann auch gut durchgewärmt und haben einen Zwischenstopp im nächsten WalMart gemacht, noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und dann ging es zurück nach Anna Maria Island.

Abendessen gab es dann wieder aus dem eigenen Bestand.


Jetzt werden wir nur noch die Füße hochlegen und dann gehts auch zeitig ins Bett. Für morgen ist noch nichts genaues geplant, wir warten erstmal ab, wie das Wetter wird und entscheiden dann spontan.



Montag, 24. November 2014

2. Tag: Shop until you drop

Nachdem wir ja schon recht früh auf den Beinen waren, haben wir uns noch ein schnelles Frühstück gebastelt, dann die Sachen ins Auto verfrachtet und schon gings los Richtung Golfküste.




Die Fahrt von etwas mehr als 300km war relativ eintönig, es ging fast die ganze Zeit geradeaus, wir haben uns schon gefreut, wenn wir mal ne Kurve fahren durften.

Gegen kurz nach elf waren wir dann am Outlet angekommen. 



Der fiese Vogel hat uns übrigens über den Food Court verfolgt und wollte, dass wir unser Essen teilen. Haben wir irgendwie nicht eingesehen und da das Viech schon sabbernd neben uns stand und Marco Angst hatte, dass der Schnabel gleich in sein Bein gehackt wird, haben wir dann doch Indoor vorgezogen und dort in Ruhe gegessen.




Das häßliche Ding stand dann vor der Scheibe und hat doof geguckt. Tja... ins Gesicht!! :-)
Google sagt übrigens, dass es sich um einen Waldstorch handelt, aus der Gattung der Nimmersatte!! Nee, wie passend!

Begabte Ornithologen vor, wir lassen uns auch gerne eines Besseren belehren.

Beim Shopping habe ich kurz überlegt diesen weihnachtlichen Minion-Pulli zu kaufen. War dann aber doch zu geizig... angezogen hätte ich den vermutlich sowieso nicht.



In anderen Geschäften waren wir dagegen nicht ganz so geizig und haben tatsächlich bis halb fünf durchgeshoppt. Dann wurde es aber auch Zeit nach Anna Maria Island zu düsen, wir wollten ja nicht im Dunkeln ankommen.

Für die nächsten 3 Nächte haben wir uns in den Palm Tree Villas in Holmes Beach eingenistet. 


Die Unterkunft ist wirklich sehr schön, da muss ich  mich schon wieder selbst loben.







Bis zum Strand läuft man nur 2 Minuten die Straße runter und da die Sonne quasi schon verschwunden war, als wir ankamen, sind wir noch ganz schnell hingesprintet.



Ein Youfo-Selfie ;-)


Danach gings noch kurz in den Publix, und dann gabs Abendessen:


Bilder von der Shoppingausbeute gibt es für die Interessierten vermutlich morgen, da werden die Sachen zum ersten Mal ausgeführt. 

Und jetzt gehts so langsam ins Bett, 

Gute Nacht - Ach was sage ich, Guten Morgen, es ist Montag und viel Spaß bei der Arbeit ;-)

Sonntag, 23. November 2014

1. Tag: Welcome to Miami...

... party in the City where the heat is on.

Die Nacht war kurz und schon gegen 4 Uhr zu Ende, unser bewährtes Schwiegerelterntaxi hat uns gegen halb sechs eingesammelt und dank freier Bahn waren wir um halb sieben am Flughafen Düsseldorf.

Während wir in Gedanken durchgegangen sind, was wir evt. noch vergessen haben könnten, ist mir noch aufgefallen, dass wir wohl evt. die falsche SD Karte im Navi haben. Hatte sich dann auch leider bestätigt und das Navi konnte die Rückreise direkt wieder antreten.

Bei einem gemütlichen Kaffee haben wir uns dann diverse Navi Apps auf die Handys geladen, wäre ja wohl gelacht!


Nach dem kurzen Zwischenstopp konnten wir auch schon weiter zum Sicherheitscheck und ca. eine halbe Stunde vorm Boarding waren wir dann am Gate.


Pünktlich um 9.15 Uhr ist der Flieger dann auch gestartet.


Von der Verpflegung bei AirBerlin waren wir sehr positiv überrascht. So gut hatten wir das gar nicht mehr in Erinnerung. Hier geht definitiv der Punkt an AirBerlin und nicht an Lufthansa. Die haben allerdings im Punkt Beinfreiheit und Entertainment an Bord noch die Nase vorn.






Etwas überpünktlich sind wir nach knapp 10,5 Stunden um 13:40 Uhr Ortszeit in Miami gelandet und wir konnten endlich mal die Immigration Kiosks benutzen. Das ist ja mal wirklich eine feine Sache, die Immigration war in 2 Minuten erledigt. Sehr gut!

Auf die Koffer mussten wir dann leider etwas länger warten, insgesamt haben wir von der Immigration bis zum rausfahren mit dem Mietwagen aus der Garage gut 1,5 Stunden gebraucht, das ging also noch. Die Choiceline von Alamo war sehr schlecht bestückt, es waren leider nur noch Jeeps da, aber für zwei Wochen ist es uns relativ egal, hauptsache das Teil fährt.

Weiter ging es mit der guten "neuen" Navi App (CoPilot bisher sehr zu empfehlen) zum nächsten Wal Mart um ein paar grundlegende Dinge, wie Kühltasche, Besteck, Teller und natürlich was zu Essen zu kaufen. War allerdings auch brechend voll und wir waren froh, als wir wieder draußen waren.

Zufällig war auch ein T-Mobile Shop direkt gegenüber, da sind wir dann auch direkt rein und haben uns neue PrePaid Karten gekauft. Scheint wohl neu zu sein, dass die Prepaid Karten nach 3 Monaten der Nichtbenutzung gesperrt werden. Schade, das ist ja etwas lästig jeden Urlaub ne neue Karte zu organisieren, mal sehen, ob wir uns da doch mal nach einem anderen Anbieter umsehen.

Dann ging es endlich weiter Richtung Fort Lauderdale, das Wetter könnte noch besser sein, wie man sieht. Es sind ca. 27 Grad, aber es ist sehr windig gewesen. Daran arbeiten wir also noch. Und Sonne wäre natürlich auch nett.


Unsere Unterkunft war auch schnell gefunden, das Beach Gardens.


Die Anlage ist sehr nett angelegt, unser Zimmer ist recht zweckmäßig eingerichtet, aber für eine Nacht reicht es. Wir haben auch tatsächlich vergessen ein Bild zu machen, nachdem wir nun eine Nacht hier gehaust haben, kann man das leider keinem zumuten ;-)

Uns war aber ohnehin nur noch nach eben schnell was Essen und Füße hochlegen.


Das Essen war schnell "gekocht" und danach sind wir ziemlich direkt komatös in den Schlaf gefallen. Die WLAN Verbindung funktionierte ohnehin nicht, daher kommt der Blogeintrag halt um 4 Uhr nachts, denn nun sind wir natürlich wach :-)

Macht aber nichts, wir nutzen die Zeit und machen uns frühzeitig auf den Weg Richtung Golfküste und Anna Maria Island.

Es kam der Wunsch auf, dass ich nochmal unsere Route poste, hier ist sie also:

23.11-26.11. Anna Maria Island
26.11-29.11. Sanibel Island
29.11-01.12. Key Largo
01.12-03.12. Key West
03.12-06.12. Miami

Und dann sind die zwei Wochen auch schon um, Schade ;-)

Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag und bis später,


Sonntag, 6. Juli 2014

Finally - Fazit Roadtrip 2014

Schon längst versprochen und dann doch irgendwie nicht eingehalten, aber nun kommt unser bereits angekündigter Abschlussbericht und das Fazit unserer Nordwest-Rundreise.

Inzwischen sind wir schon seit knapp 3 Wochen wieder zu Hause und sehnen uns schon nach dem nächsten Urlaub ;-)

Aber erstmal spulen wir zurück zum 10.06.2014:

Der Tag war wie ein "üblicher" Abreisetag, wir haben morgens unsere Koffer gepackt, gewogen... weiter gepackt, gewogen...Müll entsorgt, zu Ende gepackt, gewogen, passt - Abfahrt.

Am Flughafen San Francisco kennen wir uns ja inzwischen schon Bestens aus, die Mietwagenabgabe bei Alamo war also schnell erledigt und mit dem Skytrain ging es zum Terminal. Wir waren wie immer etwas früher dran, mussten aber nur ca. ne halbe Stunde warten bis wir einchecken konnten.

Zum allerersten Mal wurde unser Handgepäck gewogen. DAS hatten wir natürlich bei der morgendlichen Wiegerei nicht gewogen, weil das irgendwie nie notwendig war. Es passte aber zum Glück so gerade, wir haben das "Bändchen" bekommen und konnten uns die restliche Zeit am Flughafen vertrödeln...

Zum Beispiel mit Essen ;-)



Die Wahl fiel auf Chinesisch, war sogar recht lecker und ganz frisch zubereitet und vom Preis her für Flughafenverhältnisse auch durchaus günstig.

Nach dem Essen haben wir uns dann langsam auf den Weg zum Security Check gemacht. Dort war recht wenig los und wir waren schnell durch und konnten uns ein lauschiges Plätzchen zum warten suchen.



Zum ersten Mal überhaupt sind wir mit dem riesigen A380 geflogen. Leider kann man auf dem Bild die Dimensionen nicht wirklich erkennen, aber ihr könnt mir glauben, das ist schon ein großes Teil ;-)


Das Boarding verlief planmäßig und ebenso planmäßig hob der Flieger gegen 15 Uhr Ortszeit ab Richtung Frankfurt.

Ein weiteres "Highlight" im A380 waren unsere reservierten Notausgangsplätze, mit vermeintlich mehr Beinfreiheit. Wir sind zwar jetzt nicht die Riesen schlechthin, aber wo die Plätze schon mal frei waren und es im A380 die einzige Zweiersitzreihe war wollten wir das zumindest mal ausprobieren. Mit 60 EUR pro Person hielt sich der Preis noch in Grenzen, also haben wir uns das mal gegönnt.

Tja... was soll ich sagen... es war der reinste Albtraum. Ich habe noch nie so einen unentspannten Flug erlebt wie dieses Mal. Die Notausgangsplätze waren natürlich direkt an den Toiletten, was an und für sich recht normal ist und uns EIGENTLICH auch nicht weiter gestört hat... bis ca. 1 Stunde nach dem Abheben gefühlt das ganze Flugzeug sich in die Schlange gestellt hat um auf den Bello zu rennen. Ganz egal, ob da schon 10 Leute standen, da hat sich auch der Elfte und Zwölfte noch in die Reihe gestellt, es könnte ja durchaus sein, dass man innerhalb der restlichen 9 Stunden keinerlei Möglichkeit mehr haben wird das stille Örtchen aufzusuchen.

Aber damit nicht genug... es reichte nicht, dass sich die Klomeute vor unseren - bis dahin dann schon nicht mehr ausgestreckten - Füßen getummelt hat, NEIN, es kamen auch noch die Fitnessfanatiker hinzu, die nach 1 Stunde Flug erstmal 30 Minuten Stretching einschieben mussten... denn immerhin saß man ja schon eine ganze Stunde. So musste man sich neben den Beinzusammenkneifern noch mit den Hinterteilen der Stretchingbegeisterten abgeben und zu allem Überfluss durften wir - Special Meal sei Dank - auch noch mit allen Schaulustigen "gemeinsam" Essen. Hurra!

Wer jetzt meint, dass sich das im Laufe des Fluges gelegt hat. MITNICHTEN! Natürlich gab es mal Phasen, wo tatsächlich niemand in der Schlange stand, aber diese Phasen waren definitiv in der Minutenunterzahl.

Was ebenfalls noch erwähnt werden sollte war die Kälte im Flieger. Ich benutze mal das Zitat eines Forumsusers, der den A380 einen "fliegenden Kühlschrank" nannte. Ganz genauso kam es mir auch vor, trotz 2 Decken habe ich mir gepflegt den Hintern abgefroren.

An Schlaf war nicht zu denken,  dank 3 Filmen ging die Zeit dann doch irgendwie rum und wir sind pünktlich in Frankfurt gelandet.

Dort haben wir dann erstmal von dem schlimmen Pfingstunwetter in NRW erfahren, und erstmal übers Handy die Nachrichten gelesen. Allerdings waren wir da noch recht optimistisch, dass "irgendwie" alles gut geht und wir nach Hause kommen und haben artig auf unseren Anschlussflug nach Düsseldorf gewartet.

Der hob dann auch mehr oder weniger pünktlich um 13 Uhr ab und kurz nachdem wir in der Luft waren sind wir auch schon im Landeanflug auf Düsseldorf gewesen.

Letztendlich mussten wir in Düsseldorf drei Stunden auf unser "Privattaxi" warten, weil die Autobahnen rund um das Ruhrgebiet gesperrt oder sehr voll waren. Aber Ende gut alles gut und gegen 18 Uhr waren wir dann zu Hause.

Fazit:

Auch der Nordwesten der USA hat wirklich wunderschöne Ecken zu bieten, der Olympic Nationalpark ist sicherlich eine Reise wert, der kurze Abstecher nach Banff hat uns auch tolle Eindrücke vermittelt, vor allem die "Begegnungen" mit den Bären waren natürlich einzigartig. Jahreszeitenbedingt hatten wir noch relativ viel Schnee, damit hatten wir vorher schon gerechnet, wir würden also bei unserem nächsten Besuch eher im Sommer wieder kommen.

Portland hat uns als Stadt nicht so besonders gut gefallen, mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass durch das Memorial Day Weekend wirklich nicht sonderlich viel los war. Dafür war der Aufenthalt bei Lisa in ihrem wundervollen Cottage ein ganz tolles Erlebnis, wenn wir also mal wieder in der Gegend sind, dann würden wir schon alleine aus dem Grund nochmal nach Portland kommen.

Von Vancouver hatten wir uns auch ein bißchen mehr versprochen. Die Stadt ist schon schön, hat allerdings auch einige wirklich heruntergekommene Ecken, die leider relativ nah an den Stadtkern grenzen.

Seattle war für uns die absolut positive Überraschung auf dieser Tour, hat uns unheimlich gut gefallen, ein ganz tolles Flair, sehr sauber und "aufgeräumt" und auch unsere AirBnB Unterkunft lag sehr zentral und wir würden wiederkommen.

New York war natürlich "DIE" Stadt auf unserer diesjährigen Reise. Insgesamt hat uns New York auch gut gefallen, man muss sich allerdings wohl noch mehr Zeit nehmen um wirklich entspannt die City erkunden zu können. Alles konnte man in der kurzen Zeit natürlich nicht sehen, aber wir haben schon einen guten Eindruck bekommen und kommen sicherlich irgendwann wieder.

Insgesamt war die Reise dieses Mal etwas stressiger als im letzten Jahr, aber trotzdem war es natürlich schön und wir kommen bestimmt irgendwann wieder in den Nordwesten.

Jetzt freuen wir uns schon auf unsere "Wintertour", im November geht es für zwei Wochen nach Florida und das wird dann wirklich sehr entspannt werden.

Und wir freuen uns natürlich, wenn ihr dann auch wieder live dabei seid!

Bis dahin,