Donnerstag, 22. Mai 2014

6. Tag: Olympic Peninsula & Twilight City

Unser Tag startet nach einer entspannten Nacht in Port Angeles etwas später als geplant, weil ich nicht wirklich in die Gänge kam, aber gegen halb zehn konnten wir uns dann auf die Socken machen. 

Unsere Motel Mutti hat uns noch ein Care Pake mit Bananen, Müsliriegeln und Wasser überreicht und dazu noch einige Tipps zum Olympic Nationalpark gegeben. Sehr nett!

Die erste Anlaufstelle sollte "Hurrican Ridge" sein, wir hatten Glück, dass die Straße morgens geöffnet wurde, nachdem sie wegen Arbeiten gesperrt war.


Hier oben lag noch reichlich Schnee...






Aber natürlich gibt es hier auch das passende Werkzeug um den schnell und effektiv zu beseitigen.


Nachdem wir genug im Schnee gespielt hatten, haben wir uns wieder auf den Weg nach unten gemacht. Auf dem Parkplatz sind uns dann noch diese beiden "Jungs" untergekommen, die wollten wohl auch gerade los. 


Nächster Viewpoint war dann der Lake Crescent wo auch wieder Frau Sielmann ihren Einsatz hatte.



Ok - zugegeben - auch in Deutschland gibt es Enten und da könnte man sie auch fotografieren. Aber da haben sie noch nie so schön für mich posiert ;-)



Auf den kleineren Trails rund um den Lake Crescent konnte man schon erahnen, dass hier oben Regenwaldklima herrscht. Allerdings leider kein tropisches ;-)




Weiter ging es zu den Sol Duck Falls, hier sind wir dann das erste Mal ein bißchen mehr gelaufen, allerdings auch noch nicht wirklich der Rede wert.


Der kurze Trail führt wieder durch eine Regenwaldähnliche Landschaft, vorbei an kleineren Wasserfällen.




Bis man nach knapp einer Meile bei den Sole Duck Falls ankommt.


Wirklich sehr schön anzusehen und auch nicht sonderlich weit, der kurze Trail lohnt sich also auf jeden Fall.

Für uns ging es dann weiter nach "Twilight-City" und zwar nach Forks. Alle großen Twilight Fans werden sicher wissen, dass sich hier die Geschichte um Bella & Edward abgespielt hat. Vampire haben wir bisher aber noch nicht gesehen, Werwölfe auch nicht.

Wir nächtigen im Misty Valley Inn, einem schnuckeligen B&B ca. eine Meile vor Forks.





Unser Zimmer der "Dutch Room" ist sehr hübsch und groß und wir haben unsere eigene Terrasse! Was will man mehr. 

Rachel, unser Host, ist wirklich sehr aufmerksam und umtriebig. Sie backt Kuchen für die Gäste, der den ganzen Tag im Wohnzimmer zur Verfügung steht und kümmert sich um alles, was das Herz begehrt. 

Nachdem wir eingecheckt hatten sind wir noch kurz in die "City" von Forks zum Essen gefahren.

Wir haben uns für chinesisch entschieden und das Restaurant "Golden Gate" was uns von Rachel empfohlen wurde.




Dort gibt es handgeschabtes chinesisches Chow Mein, das mussten wir natürlich direkt ausprobieren. Sehr lecker! 

Der Tag war dann aber immer noch nicht vorbei, wir sind noch zum Rialto Beach gefahren, der auch nur knapp 12 Meilen von Forks entfernt ist.






Die Sonne hat sich leider nicht zu einem schönen Sonnenuntergang hinreißen lassen, aber es ist trotzdem wunderschön hier.


Und jetzt noch kurz für alle Wetterinteressierten, weil die Frage nun schon öfter gestellt wurde. 

Die Temperaturen in NYC waren durchaus sehr angenehm, ca. 20-25 Grad, aber abends am Wasser oder auch oben auf dem Rockefeller Center ist es natürlich kühler, daher die Mützen.

Auch hier im Nordwesten haben wir im Moment sehr viel Glück mit dem Wetter, die Temperaturen sind mit tagsüber um die 20 Grad auch durchaus sehr angenehm. Aber auch hier wirds abends und am Meer kühler, deswegen sind wir gut eingepackt. 

Also keine Sorge, wir sind sehr zufrieden bisher mit dem Wetter, denn mit 30 Grad und durchgehend Sonne haben wir nicht gerechnet ;-)


Kommentare:

  1. wie cool, ihr habt schnee und wir ölen hier bei schwülen 26°C und hoffen auf gewitter. :) sieht ja echt idyllisch bei euch aus, vor allem die sole duck falls sind ja'n tolles motiv und die "jungs" sind genial! :D ich sollte dann wohl mal die biss-bücher lesen und nicht nur im regal haben ... forks sagte mir grad gar nichts! ;o) LG K&M

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  2. Auch wenn es keinen Sonnenuntergang gab...finde ich das Motive und diese mystische Stimmung genial und toll im Bild festgehalten...
    Mit 20°c lässt es sich ja gut leben...
    Der Schnee, sind das Gletscher Ausläufer oder einfach normaler Schnee der bis Juni liegen bleibt?

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  3. @Katrin: Lies lieber "Photographing Washington" ;-)

    Oh ja, so schöne Fotos. Als ich 2008 dort war, hatten wir ne Woche Dauerregen und die ganze Halbinsel war im Nebel verschwunden. Muss also auch nochmal hin. Freu mich schon auf mehr Fotos von Euren Hikes :-)

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  4. Oh ja, Bella und Edward - ihr habt die Atmosphare richtig gut eingefangen!

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