Freitag, 23. Mai 2014

7. Tag: Die wilde Küste und der Regenwald

Nach einer sehr entspannten Nacht in einem unglaublich bequemen Bett wurden wir um 7 Uhr mit einem Tablett Kaffee und dem Wetterbericht geweckt.



Rachel hat uns am Abend vorher gefragt zu welcher Uhrzeit wir geweckt werden möchten und was wir gerne kredenzt haben wollen, die Auswahl war so groß, dass wir etwas überfordert waren und uns für einen "langweiligen" Kaffee entschieden haben. Man hätte z.B. auch eine heiße Schokolade mit einer großen Haube Sahne oder aber einen warmen alkoholfreien Cider haben können.



Besonders praktisch, wenn man den Kaffee dann auf der eigenen Terrasse in der Morgensonne genießen kann.  Das Wetter war eigentlich gar nicht besonders angesagt, umso überraschter waren wir dann über den letztendlich sehr sonnigen Tag.

Nach der entspannten "Aufwachphase" sind wir zum Frühstück rüber und wurden - wie erwartet - nicht enttäuscht. Der Tisch war wunderbar gedeckt, frische Blumen standen auf dem Tisch und das Essen ließ auch nicht lange auf sich warten (die Fotos sind leider nur mit dem IPhone gemacht, daher teilweise etwas überbelichtet, ich fands aber unpassend mit der Kamera am Frühstückstisch zu sitzen).


Vorweg gab es eine riesige Cinnamon Roll mit einem leckeren Frosting und Pecannuss-Topping.


Dazu eingelegte warme Äpfel in einer Gewürzmischung mit Sahnehäubchen.


Und als "Hauptgang" durften wir uns am Vortag schon was bestellen. Ich habe mich für das French Toast entschieden...


... und Marco hat sich das Omelette ausgesucht.  Aber er hatte Glück, von meinem Toast ist noch ein bißchen was übrig geblieben, also hatte er beides ;-)


Beim Frühstücken hatten wir auch die ein oder andere Gesellschaft z.B. von den zahlreichen Kolibris, die hier rumfliegen.



Nachdem wir gut gestärkt waren mussten wir unser liebgewonnenes B&B das "Misty Valley Inn" leider schon wieder verlassen. Es war ein wunderschöner, aber viel zu kurzer Aufenthalt. Falls es uns mal wieder in das verschlafene Städtchen Forks verschlägt, dann ist das ganz sicher unsere erste Wahl.

Für uns ging es ein paar Meilen weiter südlich in den HOH Rainforest.


Da es hier im Olympic Nationalpark und speziell in der Gegend um Forks sehr häufig regnet, hat sich im Laufe der Zeit eine Art Regenwald gebildet, es hängt überall Moos, da die Luftfeuchtigkeit extrem hoch ist.


Vom Visitor Center aus kann man insgesamt 3 Trails laufen. Wir haben uns für die beiden "kleineren" entschieden und sind als erstes den "Hall of Mosses" gelaufen.


Eine knappe Meile läuft man hier durch die typische bemooste Vegetation.




Danach sind wir den "Spruce of Nature" Trail gelaufen, ein bißchen mehr als 1 Meile, aber von der Vegetation her sehr ähnlich.




Insgesamt waren wir vom HOH Rainforest etwas enttäuscht, wir hätten uns eigentlich ein bißchen mehr erwartet. Der relativ lange Anfahrtsweg von knapp 18 Meilen abseits des Highway 101 lohnt sich unserer Meinung nach nur für richtig große Regenwaldfans.

Immerhin weiß man hier in der Gegend mit dem anscheinend recht häufigen - wenn auch von uns noch nicht erlebten - Regenfall umzugehen und nimmt es mit Humor.


Unser nächster Anlaufpunkt war "Ruby Beach", nochmal weitere 12 Meilen südlich die #101 hoch. Witzigerweise hatten wir die ganze Zeit gutes Wetter, nur als wir dort am Strand waren zog es sich innerhalb von ein paar Minuten richtig schön zu.


Aber wir haben das beste draus gemacht. Darauf zu warten, dass der Nebel abzieht wäre jedenfalls keine Alternative gewesen.




Ursprünglich hätten wir auch noch gerne den "Lake Quinault" Loop mitgenommen, aber da es inzwischen schon viertel vor drei war haben wir uns lieber auf den Weg zu unserem Tagesziel nach "Cannon Beach" gemacht. Da man sowohl in Washington, als auch in Oregon anscheinend nur maximal 55 Meilen fahren darf, hat sich die Fahrt von knapp 300 km dann auch ganz schön gezogen, aber gegen halb sieben waren wir dann doch endlich in unserer Unterkunft, dem "The Wayside Inn" .


Auch hier hat der Reiseplaner (das bin natürlich ICH) wieder ganze Arbeit geleistet und eine hervorragende Unterkunft ausgesucht. Nur durch einen Parkplatz vom Strand getrennt gibt es hier zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis richtige "Wohnungen".






Nachdem wir unser Gepäck entladen hatten ging es dann auch direkt an den Strand, dort wartete der Sonnenuntergang auf uns.






Der Haystack Rock und seine kleineren Kumpels boten sich dafür natürlich geradezu an, deswegen wurden sie auch diverse Male abgelichtet.



Nun ist es hier inzwischen schon fast 1 Uhr nachts und so langsam müsste ich mal die Finger von der Tastatur nehmen und mich ins Bettchen begeben.

Morgen geht es für uns weiter nach Portland, wieder ein bißchen Stadtluft schnuppern, mal sehen, wie es uns bekommt ;-)

Und bis dahin - Kommt gut ins Wochenende!

Kommentare:

  1. Tach.....
    Was für Bilder **augenaufreiß**.
    Sind doch etwas anders als bei den letzten reisen, einfach nur wunderschön.

    Das Frühstück sieht ja voll lecker aus....kann mir vorstellen, das ihr etwas traurig seid, das ihr weiter ** müßt**.

    Ich wünsch euch ein schönes WE....bis morgen :-)


    LG Doris

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  2. yummi ... der french toast sieht ja traumhaft lecker aus, genau wie der rest des frühstücks! die sonnenuntergangsbilder sind auch klasse und schön, daß mal nicht als HDR! vom regenwald in die stadtluft ... wir sind gespannt auf den nächsten bericht! ;o) lg K&M

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